ERPNext und die DSGVO

August 13, 2019

Der erste Beitrag unserer vierteiligen Post-Reihe rund um das Thema der DSGVO!


Die seit dem 25. Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-Verordnung, die den Umgang mit personenbezogenen Daten innerhalb der Europäischen Union regelt. Sobald personenbezogene Daten von Unternehmen oder Dritten - sogenannten Auftragsdatenverarbeitern - verarbeitet werden, müssen die betroffenen Personen darüber informiert werden.

Dies hat im Vorfeld, wie auch jetzt noch, für Verunsicherung bei Unternehmen und ERPNext-Anwendern gesorgt. Sie müssen wissen, was sich datenschutzrechtlich ändert, wie ERPNext sich dazu verhält und was gegebenenfalls angepasst werden muss.

Das Speichern von personenbezogenen Daten unterliegt nun einheitlichen Regeln, welche nicht nur innerhalb der EU gelten. Auch Unternehmen aus Drittstaaten müssen sich an die DSGVO halten, wenn Daten von EU-Bürgern verarbeitet werden. Konkret bedeutet dies, dass ERPNext-Anwender sich mit der DSGVO auseinander setzen müssen, selbst wenn sie nicht direkt von der Verordnung betroffen sind.

Übersehen Sie nicht, dass sich die DSGVO lediglich um personenbezogene Daten kümmert. Daten Ihrer B2B-Kunden und -Lieferanten sind also nicht betroffen. Der Einfachheit halber werden wir im folgenden nur noch von Daten sprechen, es sind jedoch immer personenbezogene Daten gemeint.

Dringend zu beachten ist auch, dass die DSGVO bei einem Verstoß gegen den Datenschutz Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder aber bis zu 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens vorsieht.

Im nächsten Post verschaffen wir uns zunächst einen Überblick über die Kernpunkte der DSGVO.


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